Diätpillen im Test

21.07.2018

Die Goji Beere soll das gesündeste Lebensmittel auf der Welt sein. Durch den richtigen Einsatz hilft dir die Beere beim abnehmen. Doch der alleinige Konsum wird dir nicht weiter helfen.

Capsiplex setzt auf die schärfe der Paprika. Die Pille soll so den Appetit mindern und den Stoffwechseln anregen. Man soll so über 272 Kalorien zusätzlich verbrennen. Doch klappt das wirklich?

Formoline L112 wird von Apotheken stark beworben. Sie ist ein Fettbinder, dass bedeutet, die mit der Nahrung aufgenommenen Fette werden chemisch gebunden und ausgeschieden.

Die Diätpille Alli (kleiner Brunder von Xenical) beeinflusst die Fettverarbeitung im Körper und hilft dir so beim abnehmen. Leider hat der Wirkstoff Orlistat einige unangenehme Nebenwirkungen!

Die Industrie hat längst erkannt, das man mit leeren Versprechungen viel Geld verdienen kann. In diesem Artikel habe ich die 10 wichtigsten Diätpillen genauer angeschaut.

Wenn du abnehmen möchtest, aber keine Lust auf Sport und eine gesunde Ernährung hast, wirst du dich früher oder später mit Diätpillen auseinander setzen. Doch mittlerweile gibt es eine unüberschaubare Anzahl an Schlankmachern. Alle versprechen das gleiche, schnell abnehmen in kurzer Zeit. Doch die meisten der angeblichen Wundermittel sind nutzlos. Ich habe in diesem Artikel (10 Diätpillen im Test) deshalb die 10 bekanntesten Schlankmacher kritisch unter die Lupe genommen.

Im Internet wird vermehrt Werbung für das Mittel Nuvoryn gemacht. Dabei ist das Produkt völlig Wirkungslos. Es ist traurig und erschreckend wie dreist diese Firma die Kunden betrügt.

Schlank durch Diätpillen?

Apfelessig ist zwar keine Diätpille, aber trotzdem als Schlankmacher bekannt. Apfelessig hat eine Appetithemmende Wirkung und fördert die Verdauung. Doch nicht alles überzeugt!

Lohnt es sich, für Diätpillen Geld auszugeben? Die Antwort ist schnell gegeben:

Abnehmpillen und Appetitzügler auf dem Prüfstand: Das leisten Tabletten zum Abnehmen wirklich – und diese Diätpillen sind durchaus gefährlich. Plus Top-Beratung unserer Experten!

Einfach eine Pille schlucken, und die Pfunde verschwinden wie von selbst? „Das gibt es ohne eigenes Zutun nicht und wird es auch in absehbarer Zeit nicht geben“, sagt Diätexperte Prof. Dr. Michael Hamm. Doch auch er weiß: Der Wunsch nach so einem Mittel ist groß. Deshalb werden weltweit jährlich zehn Milliarden Euro für Schlankheitsmittel ausgegeben, in der Hoffnung, das Abnehmen zu beschleunigen.

Gefährlich wird es für Konsumenten, die ominöse Mittel konsumieren, um ihr Bauchfett zu reduzieren, wenn nicht deklarierte pharmakologisch wirkende Stoffe, z. T. in hohen Dosierungen, enthalten sind:

Aktuell hat die Verbraucherzentrale Hamburg den Markt für Schlankheitsmittel, also Appetitzügler, Diätpillen und Tabletten zum Abnehmen untersucht. Kurzfazit: „Der größte Teil der Produkte ist bestenfalls wirkungslos, im schlimmsten Fall gesundheitsgefährdend. Mit unhaltbaren Werbesprüchen versuchen unseriöse Anbieter, Übergewichtige zu ködern.“ Wirkungslos bis gefährlich sind demnach Ballaststoffe, Quellmittel und Fettbinder, die bei zu wenig Flüssigkeit Verstopfung und sogar Darmverschluss herbeiführen können. Ebenso Entwässerungsmittel wie Birkenblätter, Brennnesseln, Hauhechel, Wacholder. Eingeschränkt empfehlenswert sind Hemmstoffe zur Fettverdauung wie der Wirkstoff Orlistat, Produktname Xinecal (s.u.). Die komplette Broschüre zu Diätpillen, Appetitzüglern und Tabletten zum Abnehmen gibt es bei der Verbraucherzentrale Hamburg.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat jetzt ebenfalls gängige Schlankheitsmittel unter die Lupe genommen. Fazit: Besonders Mittel, die im Internet angeboten werden, können die Gesundheit schwer schädigen. Anders als bei Arzneimitteln durchlaufen Nahrungsergänzungsmittel kein behördliches Zulassungsverfahren, in dem die gesundheitliche Unbedenklichkeit vorab nachgewiesen werden muss. Der Hersteller oder Importeur ist für die Sicherheit seiner Produkte verantwortlich. Doch der Nachweis bei Schädigungen ist schwer zu führen.

Meistens verplempert man damit nur sein Geld, im schlimmsten Fall gefährdet man die eigene Gesundheit. Denn Appetitzügler haben häufig immense Nebenwirkungen. Deswegen wurden in den vergangenen Jahren bereits zugelassene Präparate und Diätpillen wieder vom Markt genommen, etwa Acomplia mit dem Wirkstoff Rimonabant. Hersteller Sanofi Aventis zog es 2008 wegen der Häufung von Depressionen europaweit zurück. Und seit Januar 2010 ruht in Deutschland die Zulassung für sibutraminhaltige Mittel (bekanntestes Präparat: Reductil) wegen massiver Nebenwirkungen.

Wiebke Schürmann, Ökotrophologin und Foodjournalistin

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