Ein dicker Bauch macht krank

21.07.2018

Eine weitere Stoffgruppe, die vom Bauchfett vermehrt produziert wird, sind die sogenannten Plasminogen-Aktivator-Inhibitoren (PAI). Hierbei handelt es sich um spezifische Proteine, die an der Blutgerinnung beteiligt sind. Sie wirken als Hemmstoffe der Fibrinolyse.

Eine Arteriosklerose wiederum führt nun zu Bluthochdruck (falls ein solcher nicht schon vorher gegenwärtig war) und letztendlich sehr häufig zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen.

Inzwischen konnte in verschiedenen Studien nachgewiesen werden, dass die vom Bauchfett ausgesandten Botenstoffe die Insulin-Rezeptoren der Körperzellen unempfindlicher machen.

Mit dieser Art der Ernährung werden Sie bereits enorme Fortschritte verbuchen können. Intensivieren lässt sich das Schwinden Ihres Bauchfettes zusätzlich, wenn Sie ab sofort nicht nur gesund und basenüberschüssig essen, sondern wenn Sie die gesunde Nahrung Ihrem Biorhythmus gemäss zu sich nehmen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom “ Intermittierenden Fasten“.

Bei jeder Einatmung zieht sich unser Zwerchfell zusammen, schiebt die Bauchorgane nach unten und weitet den Brustkorb. In den Lungen entsteht ein Vakuum und Atemluft strömt hinein.

Forscher am Duke University Medical Center in Amerika haben herausgefunden, dass ein Minimum von 20 Kilometern Bewegung in der Woche oder 3 Kilometern am Tag ausreichen, um nicht zuzunehmen. Wer sich in der Woche hingegen 30 Kilometer bzw. jeden Tag 4 bis 5 Kilometer und mehr bewegt, verliert bei gleichbleibender Nahrungsaufnahme sowohl viszerales als auch subkutanes Fett und nimmt ab. ( Harvard Health, 2006)

Das Gewebshormon Adiponektin wird bei vollen Fettzellen vermindert produziert und so finden sich bei Übergewichtigen reduzierte Blut-Spiegel dieses Botenstoffes. Sobald aber der Adiponektin-Spiegel niedrig ist, führt dieser Zustand zu einer abgeschwächten Wirkung des Insulins, was man als Insulin-Resistenz bezeichnet.

Doch auch bei positiver Energiebilanz kommt es nicht zwingend zu einem übermässig dicken Bauch, sondern bei manchen Menschen eher zur Fetteinlagerung an Po, Oberschenkel und Hüften.

Möglicherweise gehören Sie zu jenen Menschen, deren Laune bei den Worten „Muskelaufbau“ und „Ausdauertraining“ flugs in den Keller saust. Doch keine Sorge. Sie müssen jetzt nicht täglich zum Tennis, Leichtathletik oder auf den Fussballplatz.

In den westlichen Industriestaaten ist Bluthochdruck durch Cholesterin weit verbreitet. Immer mehr Menschen leiden an zu niederen HDL-Werten. Zu wenig HDL-Cholesterin trägt zur Arterienverkalkung bei, die wiederum den Blutdruck steigert.

Beim metabolischen Syndrom sind mehrere Stoffwechselvorgänge gleichzeitig durch die zugrunde liegend Hypertonie betroffen. Die Patienten leiden neben Bluthochdruck an einer Störung des Fettstoffwechsels, an einem zu hohen Blutfett- und Blutzuckerwert, also an zu hohem Cholesterin.

Am Ende der Studie wiesen knapp 4600 Frauen einen erhöhten Blutdruck auf.

Das Cholesterin ist nicht nur ein essenzieller Zellbaustein, sondern auch ein Naturstoff, der ein Fünftel des menschlichen Gehirns ausmacht. Unser Körper produziert täglich etwa 1,5 Gramm an Cholesterin. Überschüssiges Blutfett gelangt wieder durch den Blutkreislauf in die Leber. Auch im Blutkreislauf kann dann ein zu hoher Blutdruck zusammen mit dem Cholesterin weitere Schäden verursachen

Zudem erkranken die Patienten mit ständig erhöhtem HDL dann an chronischem Bluthochdruck.

Cholesterinablagerungen in den Wänden der Blutgefäße begünstigen eine Atherosklerose und auch wiederum den Bluthochdruck.

An der Cholesterin-Langzeitstudie nahmen 16.130 Frauen teil, die älter als 45 Jahre alt waren und deren Blutdruck im Normalbereich lag.

Übergewicht ist ebenso wie hohes Cholesterin ein wesentlicher und schwerer Risikofaktor für eine Hypertonie.

Je nach Form unterscheidet man zwischen HDL, dem guten Cholesterin und LDL, dem schlechten Blutfett. Ist zu viel Cholesterin vorhanden, so kann dieses von den High-Density-Lipoproteinen aufgenommen und über die Blutbahn abtransportiert werden. Der Transport erfolgt gemeinsam mit Proteinen.