HCG-Diät: Wunder – Diät der Stars

21.07.2018

Hollywood ist nicht nur berühmt für seine Filme, sondern auch für die radikalen Modeerscheinungen der Stars. Einer der neuesten Trends der VIPs ist die HCG-Diät. Diese wurde schon vor einigen Jahrzehnten entwickelt und erfreut sich besonders unter schauspielenden Müttern großer Beliebtheit – schließlich können diese angeblich dank HCG-Diätplan bereits wenige Wochen nach der Entbindung wieder mit Topmodelmaßen vor der Kamera stehen. Aber auch Männern verspricht die HCG-Diät ein schnelles, einfaches Abnehmen ohne Nebenwirkungen und Jo-Jo-Effekt. Dieser propagierte Erfolg hat auch seinen Preis: HCG-Diät-Kosten variieren stark, jedoch sollte man von Billigangeboten im Internet absehen. Neben den monetären Auswirkungen sind aber auch mögliche gesundheitliche Nebenwirkungen zu beachten.

Das Prinzip der HCG-Diät ist einfach und ähnelt auf dem ersten Blick vielen herkömmlichen Diäten. Neben einer extremen Kalorienreduktion stehen fettarme Ernährung, viel Trinken und natürlich Sport im Vordergrund. Damit hört sich die HCG-Diät genauso mühsam an wie andere Fastenkuren auch.

Arztpraxen und Kliniken, die die HCG-Diät anbieten, preisen zudem noch andere positive Effekte an, für die das Hormon in der Schwangerschaft sorgt: Dazu gehören eine stimmungsaufhellende Wirkung, die Verbesserung des Hautbildes sowie Elastizität, was somit zur Straffung der betroffenen Partien führen und gegen Cellulitis helfen soll.

Eine Rückkehr zur normalen Kalorienzufuhr erfolgt allmählich, wobei die Ernährung umgestellt wird, um einen dauerhaften Erfolg zu garantieren. Viele Ärzte führen zum Abschluss einer HCG-Diät einen Hormontest und eine Ernährungsberatung durch. Das erklärt schließlich die Preise von mehreren hundert oder tausend Euro, die Kuren mit HCG kosten können.

Zum HCG-Diätplan gehört aber ein entscheidender Unterschied: Über einen Zeitraum von mehreren Wochen wird dem Körper das Schwangerschaftshormon Humanes Chloriongonadotropin unter die Haut injiziert. Dieses wird während der Schwangerschaft in der Plazenta gebildet und soll die Schwangerschaft erhalten, beziehungsweise sorgt dafür, dass der Körper während der Schwangerschaft in Notzeiten, also bei Unterernährung, an seine Fettreserven geht. Dadurch soll die ausreichende Versorgung von Mutter und Kind gewährleistet werden.

In jedem Fall darf eine HCG-Diät nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Die extreme Unterernährung (500 Kalorien täglich entsprechen in etwa einem Drittel des Normalbedarfs von Frauen und einem Viertel jenes von Männern) ist nicht ungefährlich. Mögliche Nebenwirkungen können ein Mangel an Nährstoffen und Mineralien sein. Durch die geringe Nahrungszufuhr werden zu Beginn der HCG-Diät bisweilen Kopfschmerzen zu den HCG-Diät Nebenwirkungen gezählt.

Im Allgemeinen wird die Empfehlung herausgegeben, während der HCG Diät auf Zucker, Süßigkeiten und fettes Essen zu verzichten. Zumindest nach Beendigung der HCG-Diät müssen diese Nahrungsmittel sowieso vom Speiseplan gestrichen werden. Zu den empfohlenen Lebensmitteln gehören mageres Fleisch und Fisch (maximal 100 Gramm pro Mahlzeit) und Obst und Gemüse.

Tatsächlich gibt es jedoch keine wissenschaftlichen Studien zu HCG-Diät Nebenwirkungen. Zwar behaupten Befürworter, dass sich das Brustkrebsrisiko verringere, doch weisen andere Stimmen auf eine möglicherweise erhöhte Gefahr der Bildung von Tumoren und andere HCG-Diät Nebenwirkungen hin.

Der HCG Diätplan basiert vornehmlich auf geringer Kalorienaufnahme. Nur 500 Kalorien täglich darf man kombiniert mit mindestens zwei Litern Wasser zu sich nehmen – sonst erziele die HCG-Diät nicht ihren gewünschten Erfolg. Die angepriesenen Ergebnisse können sich sehen lassen: Zwischen sieben und 15 Kilo weniger soll die Waage nach spätestens acht Wochen anzeigen.